



| Klinikaufenthalt: |
ambulant |
||||
| Narkose: |
Lokale (örtliche) Betäubung |
||||
| Gesellschaftliche Auszeit: |
wenige Stunden bis 1 Tag, je nach Injektionsumfang |
||||
| Kontrolluntersuchungen: |
In Absprache mit dem Arzt |
||||
| Preise: |
|
| Haben Sie weitere Fragen zum Thema Faltenbehandlung, dann rufen Sie uns gern unter 040-413 55 661 an oder nutzen Sie unser Callback-Formular. Wir rufen Sie gern zurück und beraten Sie ausführlich. | |
Das Unterspritzen von Falten zählt heute zu den
nachhaltigsten Methoden um aktiv gegen Falten im Gesicht, am Hals oder auch an
den Händen. Sich auf eine solche Behandlung einzulassen kostet es sicher erst
einmal ein wenig Überwindung, da mit Injektionen unter oder direkt in die
Hautschichten gearbeitet wird. Dabei ist diese Therapie im Vergleich zu einem
chirurgischen Eingriff mit einem minimalen Schmerz- und Behandlungsaufwand
verbunden.
Alle Wirkstoffe funktionieren bei der Unterspritzung nach dem gleichen Prinzip. Sie füllen das betroffene Gewebe wieder auf und die Falten glätten sich, entweder direkt oder indirekt wie z.B. die Hyaluronsäure oder Polymilchsäure.
Der natürliche Baustoff Hyaluronsäure hat auch einen indirekten Effekt: Durch das Auffüllen der körpereigenen Hyaluronsäuredepots regeneriert sich das umliegende Bindegewebe und kann wieder mehr Wasser speichern. So entsteht ein dauerhafter Erfolg, auch bei Narbenbehandlungen, Lippen- und Wangenaufbau oder Hautauffrischungen. Da Hyaluronsäure sich langsam im Organismus abbaut, sollte eine Folgebehandlung zur Langzeitkorrektur nach sechs bis zwölf Monaten erfolgen. Die Therapie kann beliebig oft wiederholt werden und dadurch dem normalen Alterungsprozess entsprechend entgegenwirken.
Direkt wirkt die Einspritzung von Eigenfett aus anderen Körperarealen. Die Methode ist gut verträglich und zeigt längerfristig nachhaltige Effekte, Zusätzlich ist aber die Entnahme des Körperfetts durch Liposuktion (Fettabsaugen) notwendig. In wenigen Fällen muss nachgespritzt werden, da ein Teil der angesiedelten Fettzellen nicht einwächst.
Bei Stirnfalten und Augenfalten ist zunächst eine Behandlung mit Botulinumtoxin Typ A (z.B. Botox®) angezeigt. Botolinumtoxin ist als wirksames Antifaltenmittel bekannt und wird seit Mitte der neunziger Jahre zur Behandlung von mimischen Falten eingesetzt. Besonders bei Falten in der Stirn- und der Region zwischen den Augen gilt es als bewährtes Gegenmittel, was mittlerweile von zahlreichen Studien bestätigt wird.
Schon kleine Mengen Botulinumtoxin in die betroffene Region injiziert, führen
zu einer reversiblen Entspannung in diesem Bereich. Durch die Muskelentspannung
glätten sich bereits vorhandene Falten und der Entstehung zukünftiger Falten
wird durch die Reduktion übermäßiger Mimik vorgebeugt. Die Behandlung eignet
sich besonders bei oberflächlicher Faltenbildung, der Mimikfaltentherapie oder
z.B. zur Augenlidanhebung.
Erste Behandlungserfolge kann man schon nach wenigen Tagen erkennen. Die volle Wirkung ist dann erst nach ca. 1 Woche zu sehen.
Durch die langjährige Erfahrung wird Botulinumtoxin Typ A allgemein als sicherer Wirkstoff angesehen. Wichtig ist eine Botulinumtoxin-Behandlung ausschließlich durch einen erfahrenen Arzt durchführen zu lassen, der die Substanz und ihre Wirkung sicher einschätzen kann.