Woman´s Facelift
Leben bedeutet Alterung, Alterung bedeutet für die Gesichtsästhetik verminderte Feuchtigkeitsbindungskapazität und Bindegewebeschwächung. Unterstützt und verstärkt werden diese unumkehrbaren Tendenzen und Prozesse durch Verhaltensmuster und Veranlagung. Im Laufe des natürlichen Alterungsprozesses zeigen sich drei sehr unterschiedliche Arten von Gesichtsfalten, deren Therapie vom behandelnden Arzt unterschiedliche Behandlungskonzepte verlangt. So sind die ersten Gesichtsfalten bei einigen Menschen schon ab Mitte Zwanzig auffällig. Es sind Mimikfalten, die durch die mimische Gesichtsmuskulatur provoziert werden. Durch unkontrolliertes, häufiges Aktivieren bestimmter Muskulaturabschnitte wird die darüber liegende Haut ständig in Falten gelegt, so dass die Ausbildung bleibender, den Gesichtsausdruck oftmals bestimmender Falten, nur eine Frage der Zeit ist.
Gut zu therapierende Mimikfalten sind nach Dr. Bernd Klesper, Leitender Arzt der BEAUTY KLINIK an der Alster und Plastischer Gesichtschirurg, die Querfalten an der Stirn, die Zornesfalten an der Nasenwurzel und die Lachfältchen seitlich der Augen (Krähenfüße). Eine mit einer sehr hohen Patientenzufriedenheit gepaarten Therapie, besteht hierbei in der regelmäßigen schmerzfreien Behandlung mit z.B. BOTOX® oder Vistabel. Diese Substanzen bewirken eine Entspannung der mimischen Muskulatur und verhindern somit die Knitterfalten an der Stirn und an den Augen, bei regelmäßiger Therapie. Diese besteht in einer Unterspritzung mit BOTOX® oder Vistabel etwa alle 6 bis 8 Monate durch einen erfahrenen Behandler.
Eine weitere Art von Mimikfalten stellen die oft sehr störenden Lippenfältchen dar, die sich um die Mundöffnung in Ober- und Unterlippe bilden können. Der Lippenstift verläuft oftmals in die unregelmäßige Kontur. Diese Falten können dauerhaft durch eine Hautabschleifung (Dermabrasion) entfernt werden.
Schon zur Lebensmitte kann es bei Frauen und Männern zu so genannten Substanzverlustfalten kommen. Das sind Falten, die durch persönliche Veranlagung oder als Nebeneffekt einer der zahlreichen durchgeführten Diätversuche entstehen. Sichtbare Folgen sind oft stark ausgeprägte Nasolabialfalten oder hohle Wangen.
Hierfür sind mehrere Therapieformen möglich. Hier empfehlen wir für die Behandlung störender Nasolabialfalten eine ambulant durchzuführende Unterspritzung mit Hyaluronsäure oder Eigenfett. Diese Unterspritzungen führen zu einem sofort sichtbaren Erfolg und halten bis zu acht Monaten an. Deutlich länger wirksam ist eine Unterspritzung mit Eigenfett, die mehrere Jahre zu einer sichtbaren Verbesserung führt, allerdings verbunden mit einem kleinen ambulanten operativen Eingriff in örtlicher Betäubung.
Bei sehr stark ausgeprägten Nasolabialfalten sollte über eine Kombination von Unterspritzung und einem Facelift im SMAS Verfahren (SMAS = subcutanes muskulo aponeurotisches System) nachgedacht werden.
Die bei den meisten Menschen zeitlich betrachtet an dritter Stelle auftretende Art der Gesichtsfalten, sind die Schwerkraftfalten. Diese Schwerkraftfalten zeigen sich in der Gesichtsanatomie als so genannte Marionettenfalten oder als Weichgewebeaussackungen, die sich mit den Jahren in zunehmendem Maße, über den horizontalen Unterkieferknochen hängen.
Eine Therapie dieser durch Elastizität und Alterung entstandenen, überhängenden Gewebe besteht in einem exakt ausgeführten Facelift bzw. einem Face- Halslift. An der Beauty Klinik an der Alster wird dies mit einer speziell entwickelten, narbensparenden Operationstechnik ausgeführt. Hierdurch wird der Schnitt vor dem Ohr, der einen sehr offensichtlichen gradlinigen Narbenverlauf zur Folge hat und den Patienten als „operiert“ verraten kann, vermieden. Die Schnittführung liegt bei der Operationstechnik, die Dr. Klesper anwendet, im Ohr versteckt. Ein Facelift in der SMAS-Technik berücksichtigt diese Verhältnisse und bringt Weichgewebe und Muskulatur wieder annähernd in die ursprüngliche Position zurück. Dies geschieht durch einen Angleich der Muskulatur, der Gewebeschichten und der Bänder, im SESP-Verfahren (superextended supraplatysmale Präparation), dessen Richtung und Intensität vor der Operation genau festgelegt werden muss, und keinesfalls durch eine reine Hautstraffung.
Die Berücksichtigung der individuellen Verhältnisse ist gerade in der Gesichtschirurgie sehr wesentlich. Die operative Veränderung soll nicht direkt offensichtlich, eher auf den zweiten Blick sichtbar werden. Ihr Gesicht sieht nicht operiert verändert aus, sondern erholter, frischer, stets aber natürlich. Ausführliche Aufklärung über eventuell zu erwartende Risiken und Komplikationen machen dabei einen wesentlichen Bestandteil der Beratung aus. Nach dem operativen Eingriff sichern wir unseren Patienten darüber hinaus eine engmaschige, den Abheilungsprozess unterstützende, Nachsorge zu.
Verschiedene Arten von Gesichtsfalten können im Laufe des Lebens in unterschiedlichen Lebensabschnitten offensichtlich werden. Die zu Grunde liegenden Ursachen bestimmen ihre Therapie, die oftmals sehr unterschiedlich sein kann. So kann anfänglich eine reine Injektions- oder Dermabrasionsbehandlung zum gewünschten Erfolg führen. Später allerdings kann ein fortschreitender Elastizitätsverlust der Gewebe, dann ein Facelift, das sich über mehrere Gesichtsbereiche und den Hals erstreckt, notwendig machen. Wichtig ist immer eine sorgfältige Analyse aller betroffenen Gesichtspartien und des Halses. Nur hieraus lässt sich, in sorgfältiger Abstimmung mit dem jeweiligen Patientenwunsch, ein operatives Gesamtkonzept entwickeln, was zu einem überzeugenden Endergebnis führt.