Fakten & Kosten Bauchdeckenstraffung

Klinikaufenthalt:
  3 Tage
Narkose:

  unter Vollnarkose durch einen Facharzt unserer Anästhesieabteilung
Fäden:   werden am 8. oder 9.Tag gezogen
Haltbarkeit:       
dauerhaft
Gesellschaftliche Auszeit:   ca. 2 Wochen

Kontrolluntersuchungen:   In Absprache mit dem Operateur
Preise:   ab 5.000,- € zzgl. Anästhesie

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Haben Sie weitere Fragen zum Thema Bauchdeckenstraffung, dann rufen Sie uns gern unter 040-413 55 661 an oder nutzen Sie unser Callback-Formular. Wir rufen Sie gern zurück und beraten Sie ausführlich.     



Bauchdeckenstraffung


Es kommt häufig vor, z.B. nach Geburten oder nach starker Gewichtsreduktion, dass die  Bauchdecke dem nicht mehr standhalten konnte. Das Gewebe kann so verändert sein, dass daraus eine schlaffe Bauchhaut resultiert. Es kann auch eine so genannte Fettschürze entstehen. Die Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik) umfasst die Entfernung des erschlafften Gewebes aus der gesamten vorderen Bauchregion.

Wenn erforderlich, kann bei der Operation auch die Muskulatur der Bauchwand gestrafft werden (Korrektur einer Rectusdiastase) und ggf. Fettgewebe entfernt werden. So wird das Aussehen eines vorgewölbten Bauches dauerhaft vermieden und die Flanken- und Hüftkontur deutlich verbessert.

Ist nur der Unterbauch betroffen - die Fettdepots oder die Hautveränderungen also auf den Bereich unterhalb des Bauchnabels begrenzt, so genügt in manchen Fällen eine so genannte Mini-Bauchdeckenplastik.

Die Operation:
Zur Bauchdeckenstraffung werden Haut und Unterhautfett von den Bauchmuskeln vorsichtig getrennt und wieder in die richtige Form gezogen. Überschüssiges Gewebe wird abgeschnitten. Häufig wird auch der Bauchnabel herauspräpariert und für ein schöneres Ergebnis nach oben umgesetzt.

Nachsorge:
Sie liegen mit leicht erhöhtem Oberkörper im Bett und haben die Beine etwas angewinkelt, damit der Bauch entspannt ist und die Wundränder spannungsfrei verheilen können. Die Wundränder werden doppelt und oft auch dreifach mit versenkten Nähten gehalten.

Am 2. oder 3. Tag nach der Operation werden meist die Drainagen entfernt, die der Operateur gelegt hat. Ein Kompressionsmieder muss für 6 Wochen getragen werden. Eventuell entstandene Schwellungen, Blutergüsse und ggf. eine Taubheit der Haut bilden sich in den ersten Wochen nach der Operation in der Regel vollkommen zurück.

Unmittelbar nach einer Bauchdeckenstraffung wird ein paßgerechtes Kompressionsmieder angelegt. 14 Tage nach der Operation werden die Fäden am Bauchnabel entfernt. Die restlichen Fäden sind selbst auflösend. Während der ersten sechs bis acht Wochen sollten Sie auf Sport verzichten.

Direkt nach der OP sind die Narben gerötet und fest. Mit der Zeit werden die Narben deutlich blasser und passen sich dem Hautbild an. Die Pflege der Narben durch geeignete Salben und Cremes sollte ab der 4. Woche nach der Operation begonnen werden

In den ersten 6 Monaten sollten die Narben vor Sonneneinwirkung geschützt werden.

In Abhängigkeit von der körperlichen Belastung können Sie schon nach wenigen Tagen wieder Ihre normalen Alltagsaktivitäten aufnehmen. Um den Heilungsverlauf nicht zu gefährden, sollten Alkohol und Nikotin mindestens für 4 Wochen auf ein Minimum reduziert werden.

Risiken und mögliche Komplikationen:
Da eine Bauchdeckenstraffung ein großer Eingriff ist, lassen sich trotz aller Sorgfalt während und nach einer Operation Blutungen nicht ausschließen und könnte in seltenen Fällen ein Bluttransfusion erforderlich machen. In den ersten Tagen können stärkere Spannungsgefühle und Wundschmerzen auftreten. Infektionen sind sehr selten und können die Wundheilung verzögern bzw. eine Behandlung mit Antibiotika erfordern. Im Bereich der Wundränder, häufiger bei Rauchern, kann es zu Durchblutungsstörungen oder Wundheilungsstörungen kommen.

Auch bei einer normalen Wundheilung können Narbenwucherungen oder Hautverfärbungen (Keloid) nicht ausgeschlossen werden. Gefühlstörungen im Bereich der Narben lassen sich durch die Durchtrennung der Hautnerven nicht vermeiden. Wie bei jedem operativem Eingriff können sich in seltenen Fällen Thrombosen bilden und zu Embolien führen.

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen können Entzündungen entstehen. Als Vorbeugung werden antibiotische Medikamente verordnet. Leichte Schmerzen können mit Schmerzmitteln behandelt werden. Mit Schwellungen ist auf jeden Fall zu rechnen. Um Thrombosen und Embolien vorzubeugen, sollte der Patient regelmäßig Füße und Beine bewegen.